| 1938 |
Erste Planungen für Reichsautobahn nach Böhmen
Entwurf einer Trasse südlich von Dresden (Freital, Bannewitz, Heidenau,
Pirna) und einer nördlichen Variante (Dresdner Heide, Eschdorf, Pirna) |
| 1940 |
Genehmigung der nördlichen Variante, wurde jedoch
nie begonnen |
| 1967 |
Planung einer Verbindung Dresden - Tschechische Grenze
im Autobahnbauprogramm der DDR |
| 1976 |
Nähere Untersuchung von verschiedenen Trassen rund
um Dresden |
| 80er Jahre |
Konkrete Planungen für eine südliche Autobahnvariante |
| April 1990 |
Zahlen aus der damaligen Planung der Autobahn: 7 Großbrücken,
7 Knotenpunkte, 11 Rastplätze, Kosten 1,6 Milliarden DDR-Mark, Abriss
von 125 Wohnhäusern und 170 Nebengebäuden sowie Räumung von
186 Kleingärten wäre notwendig gewesen |
| 06. Januar 1992 |
Das Autobahnamt Sachsen beauftragt eine Planungsgemeinschaft
mit der Gesamtuntersuchung einer Autobahn zwischen Sachsen und Böhmen. |
| 30. Juli 1992 |
Im Ergebnis der Untersuchungen wird festgestellt, dass
nur eine Trasse in der Nähe von Dresden sinnvoll ist. |
| 03. November 1992 |
Beschluss des sächsischen Kabinetts zur Planung
der Autobahn in einem Korridor zwischen Freiberg und der Elbe |
| 22. September 1993 |
Das Dresdner Stadtparlament entscheidet sich gegen eine
stadtnahe Variante. |
| 03. November 1993 |
Bei der Linienfindung zwischen stadtnaher oder -ferner
Variante werden 79 Träger öffentlicher Belange beteiligt. |
| 15. November 1993 |
Der Bundestag ordnet das Projekt in den vordringlichen
Bedarf ein. |
| 31. März 1994 |
Sachsens Umweltministerium bestätigt, dass nur
der stadtnahe Entwurf den Erfordernissen der Raumordnung entspricht. |
| 19. April 1994 |
Sachsens Kabinett entscheidet sich für den Bau
der Autobahn am Stadtrand von Dresden. |
| 31. Oktober 1994 |
Das Bundesverkehrsministerium bestätigt die Linienführung |
| 28. Januar 1995 |
Dresdens Stadtrat entscheidet sich erneut gegen den
Autobahnbau. |
| 01. Februar 1995 |
Dresdens Oberbürgermeister Wagner widerspricht
dem Beschluss. |
| 09. Februar 1995 |
Der Rat weist das Veto zurück. |
| 22. März 1995 |
34278 Unterschriften machen einen Bürgerentscheid
möglich. |
| 05. November 1995 |
Mit 68,5 % der abgegebenen Stimmen entscheiden sich
die Dresdner für den Autobahnbau. |
| 11. Januar 1996 |
Das Autobahnamt Sachsen und die Autobahndirektion Prag
legen den Grenzübergang bei Breitenau fest. |
| 10. April 1996 |
Erste Bohrungen für Baugrunduntersuchungen beginnen |
| 29. April 1996 |
Das Bundesverkehrsministerium bestätigt die Trasse
zwischen Pirna und der Bundesgrenze. |
| 16. Dezember 1996 |
Der Vorentwurf für den ersten Bauabschnitt (A4
- B170) wird vom Bundesverkehrsministerium bestätigt. |
| 24. Juli 1998 |
Das Regierungspräsidium Dresden erlässt den
Planfeststellungsbeschluss für den Abschnitt 1.1 zwischen A4 und B173. |
| 21. August 1998 |
Bundesverkehrsminister Wissmann startet mit einem symbolischen
Baggerhub den Autobahnbau (Bauabschnitt 1.1). |
| 16. Dezember 1998 |
Bundeskanzler Schröder bestätigt grundsätzlich
den Weiterbau der Autobahn A17. |
| 21. Januar 1999 |
Bei einer Bundestagsdebatte bestätigt auch der
verkehrspolitische Sprecher von Bündnis90/Grüne, Albert Schmidt,
den Weiterbau der A17. |
| 21. April 1999 |
Unterstützt durch ein Spezialkommando räumt
die Polizei das Hüttendorf von A17-Gegnern am Rande des Zschonergrundes.
Damit ist der Weg für die Großbrücke frei. |
| 26. Mai 1999 |
Die Bundesregierung stellt 500 Millionen Mark aus zusätzlichen
EU-Mitteln für den Bau bereit. |
| 21. Juli 1999 |
Der Dresdner Regierungspräsident Weidelener erlässt
den Planfeststellungsbeschluss für den Abschnitt 1.2 zwischen B173 und
B170. |
| 24. August 1999 |
Die Bauarbeiten am Abschnitt 1.2 beginnen mit einem symbolischen Auftakt im Plauenschen
Grund. Sachsens Wirtschaftsminister Schommer vollzieht den ersten Rammschlag.
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| 27. Oktober 2000 |
Der Bau der Tunnel Dölzschen und Coschütz beginnt. |
| 31. Juli 2001 |
Der Tunnel Dölzschen wird feierlich "durchschlagen". |
| 14. September 2001 |
Das Regierungspräsidium Dresden erlässt den Planfeststellungsbeschluss
für den Bauabschnitt 2 zwischen B170 und Pirna. |
| 08. Oktober 2001 |
Das erste Teilstück der Autobahn (Bauabschnitt 1.1) wird durch
den sächsischen Verkehrsminister Schommer und seinen tschechischen Amtskollegen
Schling für den Verkehr freigegeben. |
| Anfang 2002 |
Die Arbeiten im Abschnitt 2 beginnen mit dem Bau der vier Großbrücken. |
| 08. Juli 2002 |
Mit einer Grundsteinlegung an der Baustelle der Lockwitztalbrücke
beginnt offiziell der Bau des zweiten Bauabschnittes von Dresden nach Pirna. |
August 2002
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In Sachsen wütet ein verheerendes Hochwasser.
Die im Bau befindliche Autobahn wird jedoch nicht beschädigt.
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| 29. Oktober 2002 |
Im Tunnel Coschütz wird die letzte Sprengladung gezündet. |
17. Juli 2003
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Das Regierungspräsidium Dresden erlässt
den Planfeststellungsbeschluss für den Bauabschnitt 3 zwischen Pirna
und der Bundesgrenze.
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Frühjahr 2004
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Die Bauarbeiten im Abschnitt 3 beginnen mit dem Bau der Großbrücken.
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25. Oktober 2004
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Das Teilstück zwischen Dresden-Südvorstadt und Dresden-Prohlis wird für den Verkehr freigegeben.
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08. Dezember 2004
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Die Bauarbeiten im Abschnitt 3 werden offiziell begonnen.
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13. Dezember 2004
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Mit einer symbolischen
Öffnung eines Schlagbaums an der deutsch-tschechischen Grenze
beginnen die Bauarbeiten an der Grenzbrücke über den
Schönwalder Bach.
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22. Dezember 2004
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Der Abschnitt zwischen Dresden-Gorbitz und Dresden-Südvorstadt wird für den Verkehr freigegeben.
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22. Juli 2005
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Der Abschnitt zwischen Dresden-Prohlis und Pirna wird für den Verkehr freigegeben.
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21. Dezember 2006
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Der letzte Abschnitt zwischen Pirna und der tschechischen Grenze wird für den Verkehr freigegeben.
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21. Dezember 2007
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Die Grenzkontrollen zwischen Deutschland und Tschechien werden im Rahmen des Schengener Abkommens eingestellt.
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| Quellen: Sächsische Zeitung und eigene |